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SozioLog Pilotphase anfragen
Für soziokratische Organisationen, Genossenschaften & Kollektive

Jeder Beschluss.
Und der Weg dorthin.

SozioLog ist das digitale Logbuch für Organisationen, die in Kreisen entscheiden — vom Vorschlag über Bedenken und Einwände bis zum Beschluss, dauerhaft nachvollziehbar.

Gehostet in Deutschland mit Ökostrom Open Source Ab 19 € im Monat — den Rest bestimmt ihr

Domänen-Karte als Baum: der Allgemeine Kreis mit Finanz-, Öffentlichkeits- und Personalkreis, daneben der Anbaukreis mit Gemüse-Team, Verteilkreis und ihren Arbeitsgruppen.
Ein Vorschlag im Detail: Titel und Inhalt, darunter zwei Bedenken, ein schwerwiegender Einwand mit der Integration, die daraus entstand, und am Ende der gefasste Beschluss mit Datum und Gültigkeit.

Soziokratie leben — aber wo bleibt die Übersicht?

Ihr entscheidet in Kreisen, arbeitet mit Konsent statt Konsens, hört Bedenken und integriert Einwände. Aber sobald der Beschluss steht, verschwindet er oft in einem Textdokument, einer Ordnerstruktur oder einem Chat-Verlauf, den nur eine Person wirklich überblickt.

  • Beschlüsse verstecken sich in Ordnern, die nur eine Person versteht.
  • Neue Mitglieder wissen nicht, warum eine Entscheidung so gefallen ist.
  • Protokolle werden nachträglich geändert — niemand weiß mehr, was zuerst dastand.
  • Für die Gemeinwohl-Bilanz oder eine Revision müsst ihr Nachweise mühsam zusammensuchen.

Nie wieder Protokolle durchsuchen, ohne zu finden: SozioLog bildet eure Struktur digital genauso ab, wie ihr sie lebt.

Ein Logbuch, das eure Soziokratie versteht

SozioLog übersetzt eure Kreisstruktur, euren Konsent-Prozess und jede Entscheidung in ein digitales System — ihr biegt euch nicht nach dem Tool, das Tool ist nach euch gebaut.

Transparenz für alle

Jede angemeldete Person sieht alles — in jeder Domäne: was entschieden wurde, von wem der Vorschlag kam und wie der Weg dorthin aussah. Kein Herumfragen mehr.

Eure Kreisstruktur, abgebildet

Hauptdomänen, Unterdomänen und Unter-Unterdomänen, Dauer- und Arbeitsdomänen, Funktionsrollen wie Moderation und Logbuchführung — bis zu drei Ebenen tief, damit die Struktur lesbar bleibt.

Lückenlos nachvollziehbar

Vorschlag, Bedenken, Einwand, Integration, Beschluss: Jeder Schritt des Konsent-Prozesses bleibt sichtbar — auch Jahre später noch.

Nichts wird heimlich geändert

Einträge sind nach dem Speichern unveränderlich. Jede Korrektur läuft über einen Antrag, den eine administrative Person bestätigt — mit Vorher, Nachher und Namen.

SozioLog in drei Schritten

Eure Organisation abbilden

Legt eure Domänen und Kreise an — mit Ziel, Aufgaben und Teilhabenden. SozioLog lässt keinen Kreis ohne Besetzung entstehen: Moderation, Logbuchführung und mindestens eine teilhabende Person gehören zur Gründung dazu.

Ihr bringt Ideen ein, der Kreis hält sie fest

Vorschläge entstehen im Kreis, die Logbuchführung protokolliert sie — zusammen mit jedem Bedenken, jedem Einwand und der Integration, die daraus entsteht. Alle anderen lesen mit, vollständig und in jeder Domäne.

Beschlüsse, für immer nachvollziehbar

Jeder Beschluss landet automatisch im Gesamt-Log eurer Organisation — durchsuchbar, filterbar, und mit Stichtag-Funktion für jeden beliebigen Tag.

Was SozioLog kann

Sechs Ansichten auf dieselbe Wahrheit — kein Bereich speichert eigene Daten.

Domänenstruktur

Eure Domänen, eure Organisation

Kein starres Vorlagen-Korsett: Bildet eure Kreisstruktur so ab, wie sie gewachsen ist. Beliebig viele Haupt- und Unterdomänen, dazu eine dritte Ebene für Arbeitsgruppen — bewusst nicht tiefer, damit der Baum lesbar bleibt und niemand sich in Verschachtelung verliert. Jede Domäne mit eigenem Ziel, eigenen Aufgaben und ihren Teilhabenden. Wechselt zwischen Baum-Ansicht für die klare Hierarchie und Netz-Ansicht für den Gesamtüberblick.

  • Baum-, Netz- und Listenansicht
  • Drei Ebenen
  • Dauer- und Arbeitsdomänen
  • Archivieren statt löschen
Domänen-Karte als Baum: Allgemeiner Kreis mit Finanz-, Öffentlichkeits- und Personalkreis, darunter der Social-Media-Kreis; daneben der Anbaukreis mit Gemüse-Team, Verteilkreis, Saatgut-AG und Abholstation.
Dieselbe Struktur als Netz-Ansicht: Kreise als Knoten, verbunden durch ihre Zugehörigkeit.

Baum oder Netz — wählt die Ansicht, die zu eurer Organisation passt.

Konsent-Prozess

Der Weg zur Entscheidung — nicht nur das Ergebnis

In den meisten Werkzeugen verschwindet der spannendste Teil einer Entscheidung: der Weg dorthin. In SozioLog bleibt er erhalten. Zu jedem Vorschlag gehören die Bedenken, die eingebracht wurden, die Einwände mit ihrem Schweregrad, die Integration, die daraus entstanden ist, und am Ende der formulierte Beschluss. Alles an einem Ort, alles mit Datum, alles nachlesbar — auch für Mitglieder, die erst später dazugekommen sind.

  • Vorschlag
  • Bedenken
  • Einwand
  • Integration
  • Beschluss
  • Bedenken
  • Einwände mit Schweregrad
  • Integration verpflichtend
  • Governance und operativ
Vorschlagsdetail mit Bedenken in Gelb, schwerwiegendem Einwand in Rot samt Integration und dem grünen Beschluss.
Dialog „Idee protokollieren“ mit Feldern für Titel, Inhalt und der Wahl zwischen operativem und Governance-Vorschlag.

Von der Idee bis zum Beschluss — jeder Schritt sichtbar, jede Stimme gehört.

Gesamt-Log & Stichtag

Was galt am 15. März? SozioLog weiß es.

Das Gesamt-Log zeigt den vollständigen Entscheidungsweg aller Domänen auf einen Blick — als Verlauf oder als Liste. Mit der Stichtag-Funktion seht ihr exakt, welcher Beschluss zu einem bestimmten Zeitpunkt gültig war, welcher gerade in Überprüfung stand, welcher ersetzt und welcher beendet wurde. Perfekt für Übergaben, Revisionen oder die Frage „Warum machen wir das eigentlich so?“

  • Verlauf und Liste
  • Stand zum Stichtag
  • Durchsuchbar
  • Befristete Beschlüsse
Gesamt-Log als Zeitverlauf: Beschlüsse als farbige Balken über die Monate, mit Feldern für Zeitraum und Stichtag.
Gesamt-Log als Liste mit Domäne, Titel, Gültigkeitsdatum und Status: Gültig, In Überprüfung, Ersetzt oder Offen.

Stellt die Uhr zurück — und seht, was an jedem beliebigen Tag galt.

Korrekturen

Auch Korrekturen sind Beschlüsse

Protokolle ändern sich — ein Datum stimmt nicht, eine Formulierung war missverständlich. In SozioLog verschwinden solche Korrekturen nicht im Original, sondern werden selbst zum nachvollziehbaren Vorgang: Die Logbuchführung stellt einen Korrekturantrag mit Vorher und Nachher, eine administrative Person bestätigt oder lehnt ab — und beides bleibt mit Namen, Datum und Begründung sichtbar. So bleibt Vertrauen in eure Dokumentation erhalten, auch nach Jahren.

  • Unveränderliche Einträge
  • Vorher und Nachher
  • Begründung und Ablehnungsgrund
  • Admin bestätigt
Korrekturen-Log: je Eintrag der alte und der neue Text nebeneinander, dazu wer beantragt und wer bestätigt oder abgelehnt hat.
Offener Korrekturantrag in der Verwaltung mit Begründung und den Schaltflächen Ablehnen und Bestätigen.

Nichts wird still verändert. Jede Korrektur hat einen Namen und ein Datum.

Rollen & Rechte

Rollen, wie ihr sie wirklich lebt

Teilhabend, Protokollierend oder Administrativ — die Software-Berechtigung ergibt sich automatisch aus den Funktionsrollen, die eine Person in ihren Domänen trägt. Wer irgendwo die Logbuchführung übernimmt, bekommt genau dort die passenden Schreibrechte, sonst nirgends. Und wenn jemand die Organisation verlässt: Personen werden deaktiviert, nicht gelöscht. Die Beschlusshistorie bleibt vollständig erhalten.

  • Berechtigung folgt der Funktionsrolle
  • Je Domäne eigene Rolle
  • Deaktivieren statt löschen
  • Einladung per E-Mail
Personenverwaltung mit Filtern nach Alle, Aktiv, Deaktiviert und Eingeladen sowie der Berechtigung je Person.
Rollendialog: Software-Berechtigung „Protokollierend“, dazu je Domäne die Funktionsrolle — Moderierend im einen Kreis, Logbuchführend im anderen.

Nichts wird gelöscht. Domänen werden archiviert, Personen deaktiviert — eure Geschichte bleibt vollständig.

Statistik

Eure Entscheidungskultur, sichtbar gemacht

Wie viele Bedenken kamen diesen Monat auf? Wie ist die Beteiligung über eure Domänen verteilt? In welchem Kreis entsteht viel Widerspruch, in welchem wenig? Die Statistik macht eure Entscheidungskultur messbar — hilfreich für Retrospektiven, für die Einarbeitung neuer Kreise und als Datengrundlage für eure Gemeinwohl-Bilanzierung.

  • Bedenken je Monat
  • Teilhabende je Domäne
  • Entscheidungen je Kreis
  • Widerspruch je Domäne
Statistik mit vier Kacheln: Teilhabende je Domäne, Bedenken je Monat, Bedenken und Einwände je Domäne sowie Entscheidungen je Domäne.

Eure Zahlen, eure Muster — auf einen Blick statt zusammengesucht.

Gebaut nach den Werten, die ihr lebt

Ein Werkzeug für soziokratische, gemeinwohlorientierte Organisationen sollte selbst nach diesen Maßstäben funktionieren. Deshalb:

Hosting in Deutschland

Eure Daten liegen auf Servern in Deutschland und verlassen die EU nicht. Jede Organisation bekommt eine eigene Datenbank, strikt getrennt von allen anderen — mit eigener Adresse, eigenen Zugängen und eigenem täglichen Backup.

Betrieben mit Ökostrom

Wir hosten bei Hetzner in Nürnberg und Falkenstein. Die deutschen Rechenzentren laufen zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energien — in Deutschland aus Wasserkraft — bei einem durchschnittlichen PUE-Wert von 1,13. Nachweise und Zertifikate veröffentlicht Hetzner selbst.

Kein Lock-in

SozioLog steht unter der AGPL-3.0. Ihr könnt es jederzeit selbst betreiben — der Code liegt offen, die Anleitung auch. Wenn ihr geht, übergeben wir euch eure Instanz samt Datenbank und Konfiguration. Wer lieber nicht selbst hostet, bucht es bei uns.

Transparenz statt Kleingedrucktes

Wir legen offen, was euer Beitrag kostet und wofür er verwendet wird — direkt hier auf der Seite, nicht in einer Fußnote. Keine versteckten Klauseln, keine Weitergabe an Dritte, keine Auswertung eurer Inhalte.

Die Gemeinwohl-Ökonomie bewertet Organisationen unter anderem danach, wie transparent sie sind und wie sehr Mitglieder an Entscheidungen beteiligt werden. Genau das ist keine Zusatzfunktion von SozioLog, sondern der Kern des Produkts.

Zahlt, was für euch passt

Kein Verkaufsgespräch, keine Tarif-Tabelle mit Sternchen. Der Sockel deckt unsere Kosten — alles darüber entscheidet ihr.

19 € / Monat

Der Sockel in der Pilotphase. Er deckt, was eure Instanz uns tatsächlich kostet: Server, Backups, Betrieb — und ermöglicht uns, SozioLog überhaupt weiterzubauen, solange wir noch wenige Organisationen sind.

Frei wählbar bis 55 € im Monat — je nachdem, was SozioLog euch wert ist und was eure Organisation tragen kann.

Jährliche Zahlung kommt, sobald SozioLog aus der Pilotphase raus ist. Dann gilt: elf Monate statt zwölf. Zum aktuellen Sockel wären das 209 € bis 605 € im Jahr — ihr könnt euch schon jetzt für die Warteliste vormerken lassen.

Wohin die 19 € gehen

Wir glauben, dass ein Preismodell genauso transparent sein sollte wie das Werkzeug selbst. Deshalb rechnen wir vor, was ein Platz aktuell kostet:

  • Server & Speicher (Hetzner Cloud, anteilig) ca. 0,25 €
  • Backups & Wiederherstellung ca. 0,05 €
  • Betrieb, Updates & Kunden-Support ca. 12,20 €
  • Weiterentwicklung ca. 6,50 €

Diese Rechnung geht auf, sobald genug Organisationen mitmachen. Aktuell, in der Pilotphase, tragen wir SozioLog fast ehrenamtlich — der Sockel deckt noch nicht, was unsere Zeit eigentlich wert ist. Was ihr über den Sockel hinaus zahlt, entscheidet, wie schnell sich das ändert: zuerst zuverlässiger Betrieb, dann eine feste Person für Support-Anfragen.

Nach dem ersten vollen Betriebsjahr veröffentlichen wir hier die tatsächlichen Zahlen: Einnahmen, Ausgaben, Anzahl der Organisationen.

Der Sockel sinkt, je mehr von euch dabei sind

Jede Organisation bekommt ihre eigene Instanz mit eigener Datenbank — mehrere dieser Instanzen laufen aber auf demselben Server. Je mehr Organisationen dabei sind, desto weniger kostet uns die einzelne. Diesen Effekt geben wir weiter — an alle Organisationen, die neu dazukommen:

  • 1–25 Organisationen (aktuell) 19 € / Monat
  • ab 26 Organisationen 15 € / Monat
  • ab 51 Organisationen 10 € / Monat
  • ab 101 Organisationen 7 € / Monat
  • ab 151 Organisationen 5 € / Monat

Wer zu einem höheren Sockel eingestiegen ist, zahlt diesen dauerhaft weiter, kann aber jederzeit freiwillig auf den aktuellen, niedrigeren Sockel wechseln.

Wie ihr zahlt

Auf Rechnung, direkt über eure Bank. Zwei Wege stehen zur Wahl:

  • Rechnung per Überweisung, vorab beglichen
  • SEPA-Lastschrift, von uns eingezogen

Welchen der beiden Wege ihr nehmt, klären wir bei der Anfrage zur Pilotphase — für die Lastschrift braucht es dann nur euer Mandat.

PayPal, Klarna und Kreditkarte bieten wir bewusst nicht an: Sie kosten je Zahlung Gebühren, die sonst niemand trägt außer euch. Über die Bank kommt euer Beitrag vollständig dort an, wofür ihr ihn zahlt.

Selbst betreiben

SozioLog steht unter der AGPL-3.0. Ihr könnt es komplett selbst betreiben, ohne uns zu fragen und ohne Gegenleistung. Weil auch dann Entwicklung und Pflege der Software eingeflossen sind, empfehlen wir einen einmaligen Beitrag von 250 € pro Instanz — frei wählbar, wie beim Hosting auch.

Für Organisationen, die anders entscheiden wollen

SozioLog passt überall dort, wo Entscheidungen in Kreisen statt in Hierarchien getroffen werden.

GenossenschaftenBeschlüsse für alle Mitglieder nachvollziehbar
Solidarische LandwirtschaftenAnbau-, Ernte- und Verteilkreise sauber dokumentiert
Wohnprojekte & HausgemeinschaftenGemeinsames Wohnen mit klarer Beschlusshistorie
Vereine mit SelbstorganisationVorstand und Kreise auf einem Stand
Kollektivbetriebe & Social BusinessesKonsent-Entscheidungen statt Chef-Ansagen
Bildungs- & KultureinrichtungenTransparenz auch bei wechselnden Mitgliedern

Wo ihr mehr über Soziokratie erfahrt

SozioLog ist ein Werkzeug, keine Methode. Wer die Methode selbst lernen oder Begleitung für den Einstieg sucht, findet sie an diesen Stellen — unabhängig von uns.

Diese Organisationen stehen nicht hinter SozioLog — wir verweisen auf sie, weil sie die Methode besser vermitteln, als eine Produktseite es könnte.

Wir fangen gerade erst an

SozioLog ist fertig gebaut, aber noch von niemandem im Alltag erprobt. Wir suchen jetzt die ersten Organisationen, die es ausprobieren — und ehrlich sagen, wo es hakt. Gebaut wird es von Samuel Kümmel.

Wer in der Pilotphase einsteigt, prägt mit, was daraus wird: welche Funktion als Nächstes entsteht, was verständlicher werden muss, was fehlt. Genau dafür ist der erste Monat vollständig kostenlos — ihr bekommt eine eingerichtete Instanz und direkten Draht zur Entwicklung, wir bekommen Rückmeldungen aus echter Nutzung. Erst danach entscheidet ihr, ob und was ihr zahlt.

Die Demo ist eine echte Instanz mit erfundenen Daten. Fragt kurz die Zugangsdaten an — wir schicken sie euch sofort per Mail. Klickt euch in Ruhe durch, bevor ihr euch meldet.

Schreibt uns an hallo@soziolog.com — wir melden uns innerhalb weniger Tage und richten eure Instanz gemeinsam mit euch ein. Dabei legt ihr auch fest, ob ihr nach dem Freimonat per Rechnung überweist oder uns ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt.

Häufige Fragen

Muss unsere Organisation Soziokratie schon vollständig leben, um SozioLog zu nutzen?

Nein. SozioLog wächst mit — ihr könnt mit einer einzigen Domäne starten und die Struktur später erweitern. Eine Bedingung gibt es: Jeder Kreis braucht bei der Gründung mindestens drei Personen, davon eine für die Moderation und eine für die Logbuchführung. Das ist keine technische Hürde, sondern die soziokratische Grundausstattung.

Wer darf Vorschläge, Bedenken und Beschlüsse eintragen?

Eintragen darf, wer im jeweiligen Kreis die Funktionsrolle Logbuchführung trägt — so wie im analogen Logbuch auch. Lesen darf jede aktive Person alles, in allen Domänen. SozioLog ist ein Protokoll, kein Ideen-Postfach: Was drinsteht, wurde im Kreis besprochen.

Wie unterscheiden sich Bedenken und Einwände?

Bedenken sind Hinweise, die in die Diskussion einfließen, ohne einen Beschluss zu blockieren. Einwände sind schwerwiegender: Ein schwerwiegender Einwand muss integriert werden, bevor ein Vorschlag zum Beschluss werden kann — SozioLog verlangt die Integration als Text, sonst lässt sich der Beschluss nicht speichern. Beide werden getrennt dokumentiert und farblich unterschieden.

Können wir Beschlüsse ausdrucken oder exportieren?

Ja. Einzelne Entscheidungen und ganze Domänen lassen sich für einen frei wählbaren Zeitraum als PDF ausgeben — sauber gegliedert, in Schwarz-Weiß und auf Papier lesbar. Genau das braucht ihr für Generalversammlung, Revision oder die Gemeinwohl-Bilanz. Ein vollständiges Logbuch eurer gesamten Organisation erstellen wir auf Anfrage; das erzeugen wir bewusst nicht im laufenden Betrieb, weil es bei großen Organisationen die Instanz ausbremsen würde.

Wo werden unsere Daten gespeichert?

Auf Servern in Deutschland (Hetzner, Nürnberg und Falkenstein), betrieben mit Ökostrom, DSGVO-konform. Jede Organisation hat eine eigene Datenbank und ein eigenes Backup; die Daten verlassen die EU nicht und werden nicht an Dritte weitergegeben.

Was bedeutet „zahlt, was passt“ konkret? Gibt es eine Untergrenze?

Ja, und wir sagen offen warum: In der Pilotphase liegt der Sockel bei 19 € im Monat. Er deckt Server, Backups und Betrieb — und einen Teil der Zeit, die in die Weiterentwicklung geht. Darunter würden wir draufzahlen. Nach oben ist die Grenze 55 € im Monat; was ihr innerhalb dieser Spanne zahlt, entscheidet ihr selbst. Der Sockel sinkt gestaffelt, je mehr Organisationen mitmachen — bis auf 5 € ab 151 Organisationen. Jährliche Zahlung führen wir nach der Pilotphase ein.

Wie viele Domänen und Personen können wir anlegen?

Personen und Haupt- sowie Unterdomänen sind nicht begrenzt. Der Domänenbaum hat genau drei Ebenen — Hauptdomäne, Unterdomäne, Unter-Unterdomäne — und je Unterdomäne höchstens drei Unter-Unterdomänen. Das ist eine bewusste Entscheidung: Tiefere Verschachtelung lässt sich weder übersichtlich darstellen noch sinnvoll moderieren.

Was passiert mit unseren Daten, wenn wir SozioLog nicht mehr nutzen?

Nach Vertragsende bewahren wir eure Instanz 30 Tage auf — Zeit genug, um alles als PDF zu sichern oder die Instanz zum Selbstbetrieb zu übernehmen. Danach löschen wir Datenbank, Backups und Zugänge. Weil SozioLog unter der AGPL-3.0 steht, könnt ihr auch einfach weitermachen: gleicher Code, gleiche Daten, eigener Server.

Können wir SozioLog unverbindlich ausprobieren?

Ja. Die öffentliche Demo ist eine vollständige Instanz mit erfundenen Daten; die Zugangsdaten stehen direkt auf der Anmeldeseite. Kein Formular, keine Kreditkarte, kein Gespräch. Wenn ihr danach eine eigene Instanz wollt, meldet euch für die Pilotphase — die Bezahlung legt ihr fest, wenn ihr SozioLog wirklich nutzt.

Macht eure Entscheidungen sichtbar.

Seht euch die Demo an — und meldet euch, wenn ihr eine eigene Instanz möchtet.

Pilotphase

Erzählt uns von eurer Organisation

Der erste Monat ist kostenlos. Wir richten eure Instanz ein und melden uns innerhalb weniger Tage.

Eure Angaben werden per HTTPS an uns übertragen und nur zur Bearbeitung eurer Anfrage genutzt. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Demo

Demo-Zugang anfordern

Wir schicken dir sofort die Zugangsdaten per Mail. Die Demo ist eine echte Instanz mit erfundenen Daten und wird stündlich zurückgesetzt — du kannst also nichts kaputt machen.

Deine Adresse nutzen wir nur, um dir die Zugangsdaten zu schicken. Mehr in der Datenschutzerklärung.